Amplexor hat an der European Language Resource Coordination (ELRC) Conference teilgenommen. 

Markus Welsch, Vice President von Amplexor Content Intelligence, war dazu eingeladen, einen Vortrag zu halten. Sein Thema: die Produktivität beim Post-Editing von domainspezifischen neuronalen maschinellen Übersetzungen (NMT). Er teilte mit den Zuhörern sein Fachwissen in den Bereichen der künstlichen Intelligenz, des maschinellen Lernens und der natürlichen Sprachverarbeitung. Dabei lieferte er Einblicke in eine wissenschaftlich basierte Methode, die Amplexor verwendet. Ziel der Methode ist es, zu messen, wie sich unterschiedliche an die Domain angepasste NMÜ-Engines auf die Produktivität im Post-Editing auswirken.

Nach dem Vortrag beteiligte sich Markus Welsch an der Diskussion am runden Tisch, wo es um effiziente und nachhaltige Übersetzungs- und Beschaffungsprozesse ging. Weitere Redner waren Experten für Sprachtechnologie und Datenexperten von der Bank von Griechenland, vom Sprachenrat Schwedens, von Pangeanic und vom Centre for Integrated Health Care and eHealth.

Die Veranstaltung fand am 26. und 27. November im finnischen Helsinki statt und stand unter dem Motto #LanguageDataMatters – Europas mehrsprachige Zukunft durch das Teilen von Sprachdaten gestalten. 

Zum Auftakt hielt Gail Kent, Director of Data bei der DG CONNECT der Europäischen Kommission, seinen Hauptvortrag. Auf der Tagesordnung des zweitägigen Programms standen Veranstaltungen zu den Themen künstliche Intelligenz und digitale Transformation der öffentlichen Dienstleistungen. Darüber hinaus wurde die Frage behandelt, wie sich nachhaltige gemeinsam genutzte europäische Infrastrukturen für das Teilen von Sprachdaten aufbauen lassen, und es wurde über Finanzierungsmöglichkeiten für Sprachtechnologien innerhalb Europas gesprochen. 

Die Initiative European Language Resource Coordination (ELRC) wurde 2015 von der Europäischen Kommission ins Leben gerufen. Das Ziel des Programms ist es, einerseits Sprachbarrieren innerhalb der Europäischen Union abzubauen, damit ein digitaler Binnenmarkt entstehen kann. Außerdem soll die ELRC den Weg zu europaweiten öffentlichen digitalen Online-Diensten ebnen. 

Zu den Mitgliedern des Konsortiums zählen bekannte Stakeholder der europäischen Sprachindustrie. Dazu gehören das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), die Evaluations and Language Resources Distribution Agency (ELDA), das Athena Research and Innovation Center in Information, Communication and Knowledge Technologies/Institute for Language and Speech Processing (ILSP) sowie die nationalen Stützpunkte der 30 teilnehmenden Länder.

Markus Welsch, Amplexor Content Intelligence Vice President, am runden Tisch der ELRC-Konferenz
Markus Welsch, Amplexor Content Intelligence Vice President, am runden Tisch der ELRC-Konferenz

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